Dietmar Heß mit Hündin "Bella" im eigenen GartenDietmar Heß mit Hündin "Bella" im eigenen GartenDer demografische Wandel erfordert adäquate Arbeitsplätze vor Ort, aber auch attraktive Wohnplätze mit einem attraktiven Angebot an Bildung und Freizeit. Vorrang hat die Sicherung des Schulstandortes. 

Es gilt aber auch, die weichen Standortfaktoren - Kultur, Freizeit, Sport und Tourismus - weiter zu stärken, um den demografischen Wandel zu gestalten. Dazu zählen die Fertigstellung des Radwegekreuzes Finnentrop (Ruhr-Sieg-Radweg, Lenneroute, SauerlandRadring), die Weiterentwicklung des FINTO oder  die Erneuerung des Sportplatzes in Bamenohl.

LEADER wird hoffentlich ein „Schmiermittel“ für die Dorferneuerung sein, gemeinsam mit der jeweiligen Einwohnerschaft wollen wir Ortschaften weiterentwickeln, attraktiver machen und Prozesse wie in Serkenrode lostreten.

In Finnentrop werden wir uns bald der anderen Bahnseite zuwenden und den Umbau der B 236 forcieren.

Mit der bevorstehenden Übernahme der Strom- und Gasnetze in eine eigene Gesellschaft wird die Steuerungsmöglichkeit der Gemeinde gestärkt.

Wir wollen das Thema Windkraft so steuern, dass wir einerseits die lokalen Klimaschutzziele erreichen und der Windkraft in unserer Kommune substanziell Raum geben, andererseits aber auch die Landschaft und die hier lebenden Menschen nicht durch Wildwuchs überfordern.

Wir müssen unsere Infrastruktureinrichtungen erhalten und pflegen. Deshalb arbeiten wir derzeit an dem Integrierten Handlungskonzept, um vor allem die öffentlichen Gebäude im Zentrum Finnentrop insbesondere energieeffizient zu sanieren.

Der Breitbandausbau ist eine wichtige Voraussetzung, den ländlichen Raum attraktiv zu halten, inzwischen sind große Teile der Bevölkerung aus schulischen und beruflichen Gründen darauf angewiesen. Nachdem das Thema für große Teile der Gemeinde in diesem Jahr erledigt sein wird, arbeiten wir jetzt an der Versorgung der noch „weißen“ Bereiche im Frettertal.

Manche Themen überrollen einen auch unverhofft. Dazu zähle ich die Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen, die Herausforderung schlechthin für uns alle. Viele Ehrenamtliche wirken an einer großartigen Willkommenskultur mit. Wir wollen die zu uns kommenden Menschen aus fremden Kulturen – soweit sie dauerhaft hier bleiben können – hier schnell integrieren.

Bei allem gilt es, die gewohnt solide Finanzpolitik der Gemeinde fortzusetzen.

Für all diese und andere Aufgaben will ich mich weiter mit Kraft und Leidenschaft, mitunter auch streitbar, einsetzen. Es geht um das Wohl der Gemeinde, es geht um das Wohl der hier lebenden Menschen.

Dafür bitte ich um Ihr Vertrauen.